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Genetische Variabilität von Gletschervorfeld-Populationen

Molecular genetic analyses of glacier foreland populations

Brigitta Erschbamer (ORCID: 0000-0002-6792-1395)
  • Grant-DOI 10.55776/P14811
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2001
  • Projektende 31.05.2005
  • Bewilligungssumme 66.727 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    PRIMARY SUCCESSION, COLONIZING HISTORY, GLACIER FORELAND, DNA FINGERPRINTING, AFLP, BREEDING SYSTEM

Abstract Endbericht

Die alpine Region stellt eines der wenigen relativ ungestörten Biome dar. Aus diesem Grund eignen sich alpine Ökosysteme hervorragend für die Untersuchung der Struktur natürlicher Populationen. Durch den fortwährenden Gletscherrückzug während der vergangenen Jahrzehnte entstand in zunehmendem Maße Neuland für die Besiedelung durch Pflanzen. Diese Gletschervorfelder repräsentieren auf Grund der zeitlichen Sequenz in besonders eindrucksvoller Weise die Entwicklung eines neuen Ökosystems. Die Erforschung der vielfältigen biotischen und abiotischen Mechanismen, welche die primäre Sukzession im Gletschervorfeld beeinflussen, ist seit Jahrzehnten Inhalt zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Doch es gibt noch immer offene Fragen zur populationsbiologischen Dynamik der Erstbesiedler und zu ihren spezifischen Eigenschaften (Bestäubungsbiologie, generative und vegetative Vermehrung). Völlig ungeklärt blieben bisher die Invasionsrouten der Erstbesiedler und ihre Besiedelungsmuster im Bereich der unterschiedlich alten Substrate. Generell wird angenommen, dass ältere Populationen eine geringere genetische Diversität aufweisen als jüngere, und dass die genetische Diversität zu Beginn der Besiedelung am größten ist. Vorrangiges Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Gültigkeit dieser Annahmen für Gletschervorfelder im allgemeinen anhand von zwei charakteristischen Vertretern zu überprüfen. Dazu soll die genetische Variabilität innerhalb bzw. zwischen den Populationen von Saxifraga aizoides und Trifolium pallescens in drei parallel verlaufenden, oberhalb der Waldgrenze liegenden Gletschertälern in den Zentralalpen (Ötztal, Tirol) analysiert werden. Die auf der Landschaftsebene erhaltenen Muster der genetischen Variabilität sollen zur Klärung der Besiedlungsgeschichte und der potentiellen Invasionsrouten der Erstbesiedler beitragen. Das Projekt beinhaltet die molekulare Untersuchung der Populationen von Saxifraga aizoides und Trifolium pallescens mittels AFLP (amplified fragment length polymorphism) fingerprinting. Diese genetischen Analysen werden durch zusätzliche Untersuchungen der Fortpflanzungssysteme ergänzt.

Die genetische Diversität von Populationen zweier Arten (Saxifraga aizoides, Fetthennen- Steinbrech; Trifolium pallescens, Moränen-Klee) wurde in drei parallelen Gletschervorfeldern der Zentralalpen (Ötztal, Tirol, Österreich) untersucht. Die potentiellen Einwanderungswege der beiden Pflanzen sollten rekonstruiert werden. Der massive Rückzug der alpinen Gletscher führt zu einer Zunahme an frei werdender Fläche, die von Pflanzen besiedelt wird. Auf solchen Gletschervorfeldern kann man eindrucksvoll die Entwicklung eines neuen Ökosystems verfolgen. Trotz zahlreicher Untersuchungen, die bereits auf Gletschervorfeldern durchgeführt wurden, sind viele Fragen im Bereich der Populationsdynamik der Erstsiedler bislang noch offen. Generell wird angenommen, dass die genetische Diversität in den jüngsten Moränenflächen am größten ist, da man annimmt, dass die Pflanzen von verschiedensten Stellen aus der weiteren Umgebung einwandern. In den älteren Moränenflächen hingegen dürfte die Diversität aufgrund zunehmender Konkurrenz abnehmen. Bis jetzt wurde die Gültigkeit dieser Hypothese für Gletschervorfelder nicht überprüft. Das Pflanzenmaterial wurde auf jungen-, mittleren- und alten Moränenflächen der Gletschervorfelder, an den Seitenhängen der Gletschertäler und an einem Standort außerhalb der Gletschertäler gesammelt und mit Hilfe molekular-genetischer Analysen ausgewertet. Entgegen der Annahme konnte kein Muster gefunden werden, das einen eindeutigen Zusammenhang mit der zeitlichen Abfolge der Besiedelung belegt. Der mehr oder weniger gleich bleibende Grad an genetischer Diversität dürfte auf einen, auch über die frisch besiedelten Flächen hinweg andauernden Eintrag von Pflanzen zurückzuführen sein. Die Populationen auf den jüngsten Moränen dürften entweder aus demselben Gletschervorfeld, den angrenzenden Seitenhängen, einem der Paralleltäler und wohl auch von weiter entfernten Standorten stammen. Die Besiedelungsrouten werden von der Topographie der Moränen, der Vegetationsstruktur innerhalb der Gletschertäler, den Charakteristika der umgrenzenden Bergketten und von artspezifischen Merkmalen bestimmt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wiederholte Besiedelung und das Aufkommen von Keimlingen häufiger ist als generell angenommen und dass diese beiden Aspekte eine entscheidende Rolle für die Vegetationsstruktur in den Gletschervorfeldern der Alpen spielen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 85 Zitationen
  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2008
    Titel Patterns in genetic diversity of Trifolium pallescens populations do not reflect chronosequence on alpine glacier forelands
    DOI 10.1038/hdy.2008.8
    Typ Journal Article
    Autor Raffl C
    Journal Heredity
    Seiten 526-532
    Link Publikation
  • 2007
    Titel The role of spontaneous selfing in the pioneer species Saxifraga aizoides
    DOI 10.1016/j.flora.2006.05.002
    Typ Journal Article
    Autor Raffl C
    Journal Flora - Morphology, Distribution, Functional Ecology of Plants
    Seiten 128-132
  • 2011
    Titel Can successional species groups be discriminated based on their life history traits? A study from a glacier foreland in the Central Alps
    DOI 10.1080/17550874.2012.664573
    Typ Journal Article
    Autor Erschbamer B
    Journal Plant Ecology & Diversity
    Seiten 341-351
  • 2006
    Titel ‘Sax-sess’— genetics of primary succession in a pioneer species on two parallel glacier forelands
    DOI 10.1111/j.1365-294x.2006.02964.x
    Typ Journal Article
    Autor Raffl C
    Journal Molecular Ecology
    Seiten 2433-2440

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