Autonomie vs. Zugang: (Queere) Tänzer:innen im TanzSport
Autonomy vs. Access: Female & Queer Dancers in DanceSport
Wissenschaftsdisziplinen
Kunstwissenschaften (10%); Soziologie (90%)
Keywords
- DanceSport,
- Queer theory,
- Gender studies,
- Oppression,
- Heteronormative Gender binary
Dieses Projekt untersucht, wie Frauen und queere Menschen von gesellschaftlichen Normen in Bezug auf Geschlecht und Sexualität im Tanzsport betroffen sind und darauf reagieren. Die Ziele dieser Forschung sind: 1) die Bedürfnisse von weiblichen und queeren Tänzer:innen im Tanzsport, die von Unterdrückung betroffen sind, zu verstehen, und 2) neue Richtlinien, Diskurse und Praktiken zu schaffen, um diese Gruppen zu schützen und Ausgrenzung und Gewalt zu bekämpfen. Dieses Projekt beleuchtet, wie queere und weibliche Tänzer:innen bereits in ihrem Alltag in der Welt des Tanzsports Widerstand leisten und gegen den Strom schwimmen. Es zeigt auch Wege auf, wie die Tanzwelt für Frauen und queere Menschen sicherer und zugänglicher gemacht werden kann. Das Projekt untersucht, wie Tänzer:innen mit den Hindernissen umgehen, denen sie begegnen, und wie politische Maßnahmen ihnen helfen oder sie behindern können. Dazu untersucht es, wie queere und weibliche Tänzer:innen die Balance zwischen ihrer körperlichen Autonomie und ihrem Zugang zu höheren Platzierungen im Tanzsport austarieren.
- Georg-August-Universität Göttingen , 24 Monate, Andrea Bührmann
- Universität Wien , 12 Monate