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RECREATE - nicht-kodierende RNA fuer Herzregeneration

RECREATE - non-coding RNA therapeutics to elicit cardiac reg

Sasha Mendjan (ORCID: 0000-0001-7539-3951)
  • Grant-DOI 10.55776/I6934
  • Förderprogramm International - Multilaterale Initiativen
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.03.2024
  • Projektende 28.02.2027
  • Bewilligungssumme 374.052 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    Cardiac Organoids, Human Pluripotent Stem Cells, Regeneration

Abstract

Die üblichen Behandlungsmethoden für die ischämische Herzerkrankung können das geschädigte Herzgewebe nicht vollständig reparieren. Die Regeneration des Herzgewebes stellt eine bahnbrechende neue Strategie zur Behandlung dieser Erkrankung dar. Studien zeigen, dass die Proliferation von Kardiomyozyten im erwachsenen menschlichen Herzen zu gering ist, um die Zellen nach einer Verletzung vollständig zu ersetzen. Jüngste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass wir in der Lage sein könnten, den Heilungsprozess des Herzens in Gang zu setzen, indem wir die Proliferation bereits vorhandener Kardiomyozyten und die Bildung von Blutgefäßen anregen. Nichtcodierende RNAs, microRNAs und lange nichtcodierende RNAs haben sich als mächtige posttranskriptionelle Regulatoren der Zellfunktionen erwiesen. Der Einsatz von RNA- Behandlungen zur Veränderung der Funktionsweise dieser Moleküle könnte eine gute Möglichkeit sein, die Herzregeneration vorübergehend zu fördern und ischämische Herzerkrankungen zu behandeln. Das RECREATE-Konsortium ist eine Gruppe von Wissenschaftlern, die in diesem Bereich zusammenarbeiten. Sie untersuchen, wie nichtcodierende RNAs bei Tieren wie Zebrafischen und afrikanischen Stachelmäusen funktionieren, die ihr Herz auf natürliche Weise regenerieren können, und vergleichen dies mit Tieren wie Mäusen und Menschen, die ein geringeres Regenerationspotenzial haben. Um zu verstehen, wie nicht-kodierende RNAs funktionieren, werden fortgeschrittene Techniken wie Pull-down-Techniken, gekoppelte NGS- und Massenspec-Technologien eingesetzt. Potenzielle Behandlungen werden an im Labor gezüchteten Mini-Herzen (Kardioiden), Mausmodellen und menschlichen Herzschnitten durchgeführt. Die Wissenschaftler des Konsortiums verfügen über unterschiedliche Fachkenntnisse und arbeiten zusammen, um zu verstehen, wie nicht-kodierende RNAs zur Herzregeneration beitragen. Das Ziel dieses Projekts ist es, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln, die für Menschen mit ischämischen Herzkrankheiten einen großen Unterschied machen könnten.

Forschungsstätte(n)
  • IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie GmbH - 100%

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