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Neulatein in der Frühen Neuzeit

Neo-Latin in the Modern World

Florian Schaffenrath (ORCID: 0000-0002-5838-6650)
  • Grant-DOI 10.55776/F100500
  • Förderprogramm Spezialforschungsbereiche
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.01.2026
  • Projektende 31.12.2029
  • Bewilligungssumme 3.915.610 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    Neulatein, Digital Humanities

Abstract

Im Europa der Frühen Neuzeit (ca. 14001800) war Latein zwar niemandes Muttersprache mehr, wurde aber von allen Gebildeten in der Schule gelernt und fungierte, ähnlich wie heute Englisch, als gemeinsame Sprache Europas. Das erhaltene lateinische Schrifttum dieser Epoche war um ein Vielfaches umfangreicher als das der Antike und des Mittelalters und stellte die wichtigste Literatur Europas dar. Sprache und Literatur gemeinsam bezeichnet man heute mit dem Ausdruck Neulatein. Die Neulateinforschung ist zwar erst wenige Jahrzehnte alt, hat aber in dieser kurzen Zeit schon beachtliche Fortschritte gemacht. Dennoch kämpft sie nach wie vor mit zwei großen Problemen: Erstens ist die kulturelle und lebensweltliche Verankerung des Neulateins bislang nur unzureichend erforscht und das Verständnis seiner vielfältigen Funktionen mangelhaft. Zweitens bleiben die meisten neulateinischen Texte für Forscher:innen anderer Disziplinen, die selbst kein Latein können, unzugänglich. Deshalb entfalten die Ergebnisse der Neulateinforschung bisher kaum interdisziplinäre Breitenwirkung. Dieser Sonderforschungsbereich setzt es sich zum Ziel, diese beiden Probleme zu lösen. Das erste wird durch ein Forschungsprogramm angegangen, dessen sieben Teilprojekte gemeinsam die Wechselwirkungen zwischen Neulatein und zentralen Aspekten der frühneuzeitlichen Kultur und Lebenswelt beleuchten. Jedes Teilprojekt wird von einer:m der Antragsteller:innen durchgeführt. Die einzelnen Projekte befassen sich mit der symbiotischen Beziehung zwischen Neulatein und Altgriechisch (William Barton), dem mündlichen Lateingebrauch (Martin Korenjak), dem Neulatein der Frauen (Johanna Luggin), Neulatein als Übersetzungssprache (Federica Rossetti) und als Medium der Eingliederung in die katholische Kultur (Patryk Ryczkowski), der Entstehung unterschiedlicher Kanones (Florian Schaffenrath) und der Rezeption der neulateinischen Sprache und Literatur bis auf den heutigen Tag (Stefan Tilg). Sie befruchten sich gegenseitig und machen gemeinsam verständlich, wie stark Neulatein in der Frühen Neuzeit verankert war und wie intensiv es mit ihren vielfältigen anderen Aspekten in Wechselwirkung stand. Das zweite Problem wird durch eine digitale Plattform gelöst, auf der unter anderem ein großes Textkorpus, Transkriptions- und Übersetzungsprogramme, diverse Hilfsmittel zur Texterschließung und ein auf neulateinische Themen spezialisierter Chatbot zu finden sind. Mit Hilfe dieser Werkzeuge können Forscher:innen, die sich mit der frühen Neuzeit beschäftigen, neulateinische Texte erstmals selbständig für ihre jeweiligen Fragestellungen auswerten. Indem der SFB auf diese Weise anderen Disziplinen das enorme Potenzial der neulateinischen Literatur erschließt, integriert er die Neulateinforschung in die Erforschung der Frühen Neuzeit im Allgemeinen und ermöglicht ein umfassenderes Verständnis der Epoche als Ganzes.

Konsortium
  • Federica Rossetti, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • Florian Schaffenrath, Universität Innsbruck
    Koordinator:in (01.01.2026 -)
  • Florian Schaffenrath, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • Isabella Walser-Bürgler, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • Johanna Luggin, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • Martin Korenjak, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • Patryk Michal Ryczkowski, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • Stefan Tilg, Universität Freiburg
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
  • William Michael Barton, Universität Innsbruck
    Konsortiumsmitglied (01.01.2026 -)
Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck
Nationale Projektbeteiligte
  • Günter Mühlberger, READ-COOP , nationale:r Kooperationspartner:in
  • Nikola Dobric, Universität Klagenfurt , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Raf Van Rooy, Katholieke Universiteit Leuven - Belgien
  • Birgit Emich, Goethe-Universität Frankfurt am Main - Deutschland
  • Peter Burschel, Herzog August Bibliothek - Deutschland
  • Colette Nativel, International Association for Neo-Latin Studies - Deutschland
  • François Ploton-Nicollet, ENS de Lyon - Frankreich
  • Lucie Claire - Frankreich
  • Pietro Daniel Omodeo, University Ca´ Foscari Venice - Italien
  • Mintautas Ciurinskas, Institute of Lithuanian Literature and Folklore - Litauen
  • Ina Kazuro, Vilnius University - Litauen
  • Philipp Rölli - Schweiz
  • Gesine Manuwald, University College London - Vereinigtes Königreich
  • Sara Miglietti, University of London - Vereinigtes Königreich
  • Stephen Harrison, University of Oxford - Vereinigtes Königreich
  • Alex Tadel, University of Warwick - Vereinigtes Königreich
  • Brenda Hosington, University of Warwick - Vereinigtes Königreich
  • Ingrid De Smet, University of Warwick - Vereinigtes Königreich
  • Teresa Grant, University of Warwick - Vereinigtes Königreich

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