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Diateichisma. Zum Phänomen innerer Befestigungsmauern

Diateichisma. Zum Phänomen innerer Befestigungsmauern

Alexander Sokolicek (ORCID: 0000-0001-8919-868X)
  • Grant-DOI 10.55776/D4001
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 03.03.2008
  • Projektende 03.03.2008
  • Bewilligungssumme 2.619 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Fortification, Archaeology, Urbanism, Regional studies

Abstract

Diateichismata sind Befestigungsmauern, die durch bebautes oder unbebautes Areal ummauerter Siedlungen verlaufen und dieses in zwei Gebiete teilen; sie bilden mit den jeweiligen Umfassungsmauern meist komplexe Verteidigungssysteme. Die vorliegende Arbeit behandelt das Phänomen des Diateichisma als Befestigungsbauwerk und seinen Einfluß auf die urbanistische Organisation des Stadtbildes. Die Darstellung der Forschungsgeschichte und der antiken Schriftquellen zum Thema Diateichisma bilden die Einleitung der Arbeit. Einen zentralen Punkt bildet dabei die Analyse der Siedlungen mit Diateichisma nach siedlungstypologischen Gesichtspunkten. Weitere wesentliche Fragestellungen betreffen das Verhältnis des Diateichisma zum urbanen Raum sowie die Ursachen, die zur Errichtung der Diateichismata geführt haben. Die Siedlungen mit Diateichisma werden detailliert in einem Katalog erfaßt. Die technischen Daten zu den Siedlungen werden tabellarisch dargestellt, die Testimonien zu Diateichisma sind mit Auszügen der relevanten Textpassagen wiedergegeben. In der Forschung wurden Diateichismata als militärische Zweckbauten behandelt, sie wurden aber nie systematisch untersucht. Für eine vergleichende Analyse der Siedlungen mit Diateichisma wurde die Auswertung des bauchronologischen Verhältnisses von Diateichisma und Umfassungsmauer als am meisten geeignetes Kriterium herangezogen, weil nur dieses Verhältnis Aufschluss über die Entwicklung der Siedlungsgröße geben kann. Zu unterscheiden sind: 1. gleichzeitig mit der Umfassungsmauer errichtete Diateichismata; 2. nachträglich errichtete Diateichismata; 3. Diateichismata, die durch Erweiterung des befestigten Stadtgebietes entstanden sind. In den meisten der untersuchten Siedlungen (23 Beispiele) wurde Diateichisma nachträglich errichtet. Durch Stadterweiterung entstandene Diateichismata finden sich in 19 Städten. Gleichzeitig wurden die wenigsten Diateichismata erbaut (14 Beispiele); bei 4 Siedlungen ist das Verhältnis zwischen Diateichisma und Umfassungsmauer unklar. Diateichismata lassen sich vom 7. bis zum 2. Jhd. v. Chr. in griechischen Siedlungen nachweisen. Bei der chronologischen Verteilung der einzelnen Siedlungen zeigt sich, dass in klassischer und hellenistischer Zeit die meisten Diateichismata errichtet wurden. Innerhalb des griechischen Kulturraumes sind Diatechisma-Siedlungen weit gestreut. In wenigen Gebieten lassen sich Häufungen erkennen: Vermehrt treten nachträglich errichtete Diateichismata im westgriechischen, durch Stadterweiterung entstandene vor allem im nordwestgriechischen Bereich auf. Generell liegt die Funktion von Diateichismata darin, Feinde, die in das Stadtgebiet eingedrungen sind, an einem weiteren Vordringen zu hindern oder bei siedlungsinternen Konflikten als Barrieren zwischen den Streitparteien zu dienen. Trotz der militärischen Funktion verfügt nur eine geringe Anzahl von "militärischen" Diateichisma-Siedlungen über ein Diateichisma, das hier zur Abtrennung von Fluchtbezirken diente. Die überwiegende Mehrzahl an Diateichismata wurde in selbständigen Poleis, sind aber im Gegensatz zu Umfassungsmauern weder Zeichen noch Garant politischer Autonomie. Die Bedeutung von Diateichismata ist in Poleis im griechischen Koloniegebiet aufgrund des Spannungsfeldes unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen von besonderem Interesse. Am häufigsten treten Stadterweiterungen bis zur Mitte des 3. Jhs. v. Chr. auf, die möglicherweise mit den Umsiedlungen größerer Bevölkerungsgruppen in archaischer und klassischer Zeit sowie mit Neugründungen von Städten im Zusammenhang stehen. Im Gegensatz zu den Vergrößerungen des Siedlungsraumes wurde meist durch kriegerische Auseinandersetzungen oder siedlungsinterne Konflikte begründet, in Teilbereichen des westgriechischen Raumes vor allem in der zweiten Hälfte des 5. Jhs v. Chr. der Siedlungsraum verkleinert. Diateichismata verändern das Stadtbild nachhaltig und verfügen durch ihre prominente Stellung innerhalb des Stadtgebietes auch über repräsentative oder abschreckende Funktion. Sie werden nur selten intentionell vollständig entfernt und bleiben oft im Stadtbild weiterhin bestehen, auch wenn ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllt ist. Sie werden in der Folge in andere Bauwerke integriert oder dienen der einfachen Steingewinnung. Als Trennmauern innerhalb des Siedlungsgebietes sind Diateichismata eng mit der urbanistischen Planung verbunden und sind sichtbare Grenzmarken zwischen Stadtteilen. Diese wurde in den meisten Siedlungen als Wohnbereiche genutzt, bei einigen wurden auch explizit Hafen- und Handelszonen abgetrennt. Weniger häufig treten abgeteilte Militärzonen auf. Generell haben in allen Arten von Diateichismata Siedlungen nicht besiedelte Areale innerhalb eines Diateichisma die Funktion von Fluchtbezirken. Als hauptsächliche Ursachen und Anlässe, die zur Errichtung von Diateichismata führten, sind die Fortschritte der Angriffstaktik in klassischer Zeit mit gleichzeitigem, bereichsweise festzustellenden Bevölkerungsrückgang zu nennen: Diateichismata wurden daher v.a. in hellenistischer Zeit als Mittel der Siedlungsraumverkleinerung eingesetzt. Im gleichen Zeitraum stehen diesen Tendenzen regional Vorgänge Der Siedlungsraumvergrößerung v. a. in Nordwestgriechenland und Westgriechenland - gegenüber, die mit Siedlungszusammenlegung und wirtschaftlichem Aufschwung in Zusammenhang zu bringen sind.

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