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Das Volk sitzt zu Gericht. Die österreichische Justiz und die Ahndung von nationalsozialistischen Verbrechen an ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern am Beispiel der Engerau-Prozesse 1945 - 1954

Das Volk sitzt zu Gericht. Die österreichische Justiz und die Ahndung von nationalsozialistischen Verbrechen an ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern am Beispiel der Engerau-Prozesse 1945 - 1954

Claudia Kuretsidis-Haider (ORCID: 0000-0002-3704-6235)
  • Grant-DOI 10.55776/D3784
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Projektbeginn 11.10.2005
  • Projektende 25.07.2006
  • Bewilligungssumme 6.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Post-War Judiciary, Holocaust Trials, Nazi-Crimes, Hungarian Jews

Abstract

Zwischen Dezember 1944 und Ende März 1945 mussten ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in Niederdonau im Zuge des Südostwallbaues zur "Verteidigung" des Deutschen Reiches gegen die herannahende sowjetische Armee u.a. in Engerau (heute: Petrzalka / Bratislava) Sklavenarbeit in Form von Schanzarbeiten leisten. Von den ca. 2000 Gefangenen starb eine große Anzahl an Unterernährung, Krankheit oder an den Misshandlungen und anderen Gewalttaten der Mitglieder der Wiener SA-Wachmannschaft. In den letzten Kriegstagen wurde das Lager evakuiert und die "nicht mehr marschfähigen" Juden von einem "Sonderkommando" erschossen oder erschlagen. Auch während des anschließenden "Todesmarsches" nach Bad Deutsch-Altenburg kamen unzählige Häftlinge infolge Erschöpfung bzw. Gewaltanwendung ums Leben. Ziel war das Konzentrationslager Mauthausen. Diese Verbrechen zogen zwischen 1945 und 1954 gerichtliche Ermittlungen der österreichischen Justiz gegen mehr als 70 Beschuldigte in sechs großen Prozessen nach sich. Die Ahndung von NS-Verbrechen oblag in den ersten zehn Jahren der 2. Republik den so genannten Volksgerichten, das waren eigens eingerichtete Gerichte auf der Grundlage zweier eigens für diesen Zweck erlassenen Gesetze sowie der österreichischen Strafprozessordnung. Der Hauptaugenmerk der rechts- und zeitgeschichtlichen Arbeit ist die Analyse der praktischen Tätigkeit des Volksgerichts Wien - des größten Standortes der österreichischen Volksgerichtsbarkeit, vor dem mehr als 50.000,-- Verfahren wegen NS-Verbrechen und Hochverrats geführt wurden. Grundlage bilden die über 8.000 Seiten umfassenden - für die wissenschaftliche Forschung zugänglichen - Gerichtsakten in der Strafsache Engerau, die sich über fast den gesamten Zeitraum des Bestehens der österreichischen Volksgerichtsbarkeit erstreckte, weshalb sie repräsentativ ist für eine Einschätzung der Leistungen der österreichischen Justiz bis 1955 im Umgang mit der Ahndung von NS-Verbrechen. Die sechs Engerau-Prozesse wurden gegen 21 Personen geführt, neun von ihnen wurden in fünf Hauptverhandlungen zum Tode verurteilt, das waren 21 % aller Höchsturteile der österreichischen Volksgerichte. Es handelt sich somit um das größte Holocaust- Verfahren in Österreich. Darüber hinaus wird der justizielle Umgang mit den NS-Verbrechen vo 1955 mit jener nach dem Abzug der Besatzungsmächte aus Österreich verglichen, die Methodik beim Umgang mit Gerichtsakten erläutert, Biographien von Vertretern des mit der Strafsache Engerau beschäftigten Justizpersonals und der Verteidiger recherchiert, der Gender-Aspekt beleuchtet sowie auf das öffentliche Echo und der Niederschlag in der Historiographie eingegangen. Die Publikation bietet erstmals einen Überblick über die Ahndung von NS-Verbrechen in der sowjetischen Besatzungszone, die Leistungen der österreichischen Justiz in den ersten Nachkriegsjahren und stellt somit einen Beitrag zur jüngeren österreichischen Justizgeschichte dar, die die Tätigkeit der österreichischen Volksgerichte insgesamt und ihren Beitrag zur Ahndung von Holocaustverbrechen bislang nicht ausreichend gewürdigt hat.

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