Veranstaltungs-Art: Veranstaltungen Dritter

Erkundungen an den Grenzen kriminologischen Wissens. Zur Genealogie der Dunkelziffer

Beginn
21.01.2019 / 18:15 Uhr CET
Ende
21.01.2019

Kurzbeschreibung

Die Dunkelziffer ist eine Figur des Verdachts. Mit ihr werden Ängste geschürt und Ressourcen mobilisiert. Aktuell fordern Politik und Wissenschaft auf nationaler und internationaler Ebene umfangreiche Dunkelfeldstudien. Sophie Ledebur fragt nach der Genealogie des Phänomens des unentdeckten Verbrechens.

 

Sophie Ledebur ist Historikerin. Sie war von 2006 bis 2009 Mitglied des Initiativkollegs „Naturwissenschaften im historischen Kontext“ an der Universität Wien. Nach einem "Writing-Up" Predoctoral Fellowship am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Abt. III) promovierte sie 2012 mit der Arbeit "Das Wissen der Anstaltspsychiatrie in der Moderne. Zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalten Am Steinhof in Wien“. Von 2009 bis 2015 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Forschungsverbundes „Kulturen des Wahnsinns. Schwellenphänomene der urbanen Moderne“. Im Anschluss war sie für ein Visiting-Fellowship am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Abt. II). Zuletzt war sie Fellow am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ an der Universität Konstanz, derzeit ist sie IFK_Research Fellow.

Angaben zum Veranstaltungsort

IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz
Straße
Reichsratsstraße 17, 6. Stock
PLZ und Ort
1010 Wien
Land
Österreich

Weitere Angaben zur Veranstaltung

Veranstaltungssprache
Deutsch
URL(s)

Kontakt-Person(en)

Haupt-Kontakt
Name: Ingrid Söllner-Pötz

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