FWF-Präsident Tockner garantiert Qualitätsstandards und effiziente Förderungsabwicklung seitens des Wissenschaftsfonds.

Im heutigen Ministerrat wurde von der Bundesregierung ein neues Programm für eine kooperative Doktoratsausbildung zwischen Universitäten und Fachhochschulen (FHs) vorgestellt. Der erste Call ist für Herbst 2020 geplant, die ersten kooperativen Doktorate sollen im Herbst 2021 starten können. Bei einer Laufzeit von drei bis vier Jahren stehen fünf Millionen Euro für das neue Programm zur Verfügung. Das Programm wird vom FWF gemeinsam mit der Christian Doppler Gesellschaft ausgearbeitet, die Durchführung der Ausschreibung sowie die Auswahl der Projekte erfolgt dann in Folge durch den FWF.

„Gerade für ein kleines Forschungsland wie Österreich ist es wichtig, Synergien zu heben“, so FWF-Präsident Klement Tockner zum neuen Programm. „Die neuen kooperativen Doktorate fördern das Zusammenwirken zwischen Universitäten und Fachhochschulen und bringen für Doktorandinnen und Doktoranden zusätzliche Möglichkeiten in der Karriereentwicklung. Daraus ergeben sich Vorteile für die gesamte Forschungslandschaft“, so Tockner. „Auch in diesem Bereich sei betont, dass der FWF keine Kompromisse in seinen Qualitätsstandards zulässt und eine effiziente Förderungsabwicklung garantiert. Somit wird es keine zwei Klassen in der Doktoratsausbildung geben“, so Tockner abschließend.

Kooperative Doktorate

Der FWF wird das neue Förderungsprogramm in das bestehende Programmportfolio der doc.funds integrieren und im Bereich der anwendungsorientierten Grundlagenforschung parallel zu doc.funds konzipieren. Wie bei doc.funds wird ein Rahmen für eine wissenschaftlich hochwertige Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden vorgegeben. Neben der Einbettung des Doktoratsprogramms in einen fokussierten und konsistenten Forschungsrahmen müssen Verfahren bzw. Strukturen vorhanden sein oder im Antrag definiert werden, die nicht nur die Qualität der Forschung sichern, sondern auch eine optimale und adäquate (wissenschaftliche) Begleitung der Doktorandinnen und Doktoranden gewährleisten.

FWF Der Wissenschaftsfonds

Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung. Er unterstützt – nach internationalen Qualitätsmaßstäben – herausragende Forschungsprojekte sowie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Gewinnung, Erweiterung und Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen.

Kontakt:

Marc Seumenicht
Stv. Leiter Kommunikation, Pressesprecher
scilog.fwf.ac.at | @FWF_at | @FWFOpenAccess

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