Ab 1.1.2020 erhöht sich die Anschaffungsgrenze bei Geräten, die überwiegend vom FWF finanziert werden. Es können künftig demnach Geräte (geringwertige Wirtschaftsgüter) bis zu einer Höhe von 800 EUR (inkl. Umsatzsteuer) über die Sachmittel angeschafft werden. Grund dafür ist ein geänderter gesetzlicher Hintergrund: Gem § 3e Abs 3 FTFG ist der FWF verpflichtet, für alle Geräte, die überwiegend aus seinen Mitteln finanziert werden und deren Anschaffungswert höher als der Betrag gem § 13 EStG ist, ein effektives Inventarisierungsprogramm zu betreiben. Ab 1.1.2020 steigt dieser Betrag von bisher 400 EUR auf 800 EUR. Somit gilt für FWF-Geräteanschaffungen gem. § 3e Abs. 3 FTFG ab 1.1.2020 eine GWG-Grenze (Geringfügige Wirtschaftsgüter-Grenze) von 800 EUR.

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