Die neu gestalteten Antragsrichtlinien für alle Förderungsprogramme ohne Einreichfristen sind ab sofort auf der Website des FWF verfügbar und ab 1. Jänner 2019 gültig. Die damit einhergehend überarbeiteten Antragsformulare werden ab Anfang Jänner 2019 im elektronischen Einreichportal installiert.

Wie bereits angekündigt, hat der FWF eine grundlegende Überarbeitung und Vereinheitlichung der Vorgaben zur Antragstellung umgesetzt. Diese Anpassungen sind für die Antragsrichtlinien aller Förderungsprogramme ohne Einreichfrist unter Berücksichtigung programmspezifischer Unterschiede ab 1. Jänner 2019 gültig und stehen ab sofort zur Verfügung.

Als Übergangsfrist ist die Einreichung von Projektanträgen nach den Anforderungen der bisherigen Antragsrichtlinien (Fassung vom August 2018) bis Ende Februar 2019 gesetzt. Projektanträge, die im elektronischen Einreichportal „elane“ vor dem 1. Jänner angelegt wurden, behalten somit ihre Daten in den Formularen und auch ihre allgemeine Gültigkeit, sofern sie vor dem 1. März 2019 formal – und vollständig – eingereicht werden. Projektanträge im Rahmen von im Jahr 2018 veröffentlichten internationalen Ausschreibungen mit Einreichfristen sind weiterhin nach den derzeit geltenden Antragsrichtlinien (Fassung vom August 2018) einzureichen.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Es wird explizit eine Darstellung des wissenschaftlichen Innovations- bzw. Neuheitsgrads im Antrag erwartet. Dieser Aspekt wird als zusätzliche Frage von den GutachterInnen in die Bewertung aufgenommen.

  • Das wissenschaftliche Abstract muss einer definierten Struktur entsprechen. Der FWF erwartet sich damit ein schnelleres und effizienteres Identifizieren von GutachterInnen.

  • Die Kostenbegründung ist in einem eigenen Anhang im Projektantrag zu geben. Unvollständige Kostenbegründungen waren in der Vergangenheit oft Grund für Nachreichungen zu Projektanträgen, die hiermit möglichst vermieden werden sollen.

  • Die für die Projektumsetzung wesentlichen nationalen und internationalen KooperationspartnerInnen sind hinsichtlich ihrer Rolle und Aufgaben klar zu benennen und deren Mitwirkung über Bestätigungen (Collaboration letter) zu dokumentieren.

  • Die Beschreibung eines Disseminationsplans sowie eine Erläuterung zu den zu erwartenden weiterreichenden Auswirkungen des Projektes ist nicht mehr notwendig.

  •  Für neu geförderte Projekte wird eine Open Access Policy für Forschungsdaten inkl. eines Datenmanagementplans eingeführt, die helfen sollen, dass Forschungsdaten, die in FWF-Projekten generiert oder analysiert werden, langfristig auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sind.

Der FWF wird den AntragstellerInnen ein Online-Glossar mit den wichtigsten Begriffen aus den neuen Antragsrichtlinien und einen neu aufgesetzten Fragen-Antwort-Katalog (FAQ) auf seiner Website im Jänner 2019 zur Verfügung stellen. Im elektronischen Einreichportal „elane“ finden sich zusätzliche Kontrollkästchen, um die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen zu erreichen. Ziel ist es, Nachreichungen von Projektunterlagen künftig möglichst zu vermeiden.

Die Antragsrichtlinien für die Förderungsprogramme mit Einreichfristen sowie für die sogenannten koordinierten Programme (SFB, Forschungsgruppen etc.) werden ebenfalls überarbeitet und entsprechend ihrer Einreichfristen rechtzeitig veröffentlicht.

Zu den Antragsunterlagen der FWF-Programme:
https://www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/antragstellung/

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