© FWF/APA-Fotoservice/Pauty

Leistungsschau der Demografieforschung heute Morgen eröffnet

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund eröffneten am 6. September gemeinsam mit Wolfgang Lutz, Leiter des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU) und Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog (WiD) auf dem schwimmenden Science Center MS Wissenschaft die diesjährige Ausstellung "Alle Generationen in einem Boot – die demografische Chance". Exemplarisch für Österreichs Demografieforschung gibt Wolfgang Lutz, Wittgensteinpreisträger 2010, unter dem Titel "Die Weltbevölkerung der Zukunft – wie beeinflussen gesellschaftliche Entwicklungen das Leben auf der Erde?" Einblick in seine Forschungsarbeit.

"Wissenschaft und Forschung verständlich und breitenwirksam zu kommunizieren, ist ein zentrales Anliegen des Ministeriums", so Töchterle. Dementsprechend initiiert und unterstützt das BMWF seit Jahren Maßnahmen und Programme wie etwa die Kinderuniversitäten, das Nachwuchsförderprogramm "Sparkling Science", "Young Science" - Zentrum für die Zusammenarbeit, "ScienceSlams", die Wahl der "Wissenschaftsbücher des Jahres", "Wissens-Trolley", die "Lange Nacht der Forschung", verschiedene Formate in der Aula der Wissenschaften ("Science Goes Public") sowie die Online-Plattform "Wissen finden". "Gerade auch mit der MS Wissenschaft erreichen wir viele Menschen und können zudem ein Stärkefeld der heimischen Forschungslandschaft anschaulich präsentieren: die Demografie", betonte der Minister. Als "erfreulich" bewertet der Minister eine zuletzt im Auftrag des Ministeriums erarbeitete Studie zur "Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die österreichische Bevölkerung", wonach Wissenschaft und Forschung in Österreich ein weit besseres Ansehen haben als gemeinhin angenommen. "Darauf müssen wir aufbauen und diesen Rückenwind insbesondere für eine massive Stärkung der Grundlagenforschung durch eine bessere Dotierung von Forschungseinrichtungen sowie insbesondere des Wissenschaftsfonds FWF nutzen", bekräftigte Töchterle. 


"Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Forschung begeistern" 


Es ist heuer das vierte Mal, dass das deutsche Forschungsschiff mit jährlich wechselnden Forschungsschwerpunkten – 2010: Energieforschung, 2011: Gesundheitsforschung, 2012: Nachhaltigkeitsforschung – auf Einladung des Wissenschaftsfonds FWF und mit Unterstützung des BMWF nach Österreich kommt. Erste Station vom 6. bis 10. September ist Wien (Donau-Schiffsstation Millennium Tower), danach folgen am 11. und 12. September Krems (Donaustation Nr. 23, Krems-Stein) und vom 14. bis 17. September Linz (Schiffsstation Untere Donaulände beim Lentos Kunstmuseum). 

Das anhaltende Engagement des Wissenschaftsfonds in Sachen MS Wissenschaft begründete die neue FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund damit, dass "es dem FWF ein ganz besonderes Anliegen ist, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in ihrem Alltag nichts mit Forschung zu tun haben, für Wissenschaft zu interessieren und zu begeistern". In Österreich gäbe es, so Ehrenfreund, sehr spannende Forschungsprojekte, die, wie etwa die Demografieforschung von Wolfgang Lutz, weltweit an der Spitze liegen. Es sei auch Aufgabe der Wissenschaft, dazu beizutragen, den "Disconnect", also die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu überwinden, die Arbeit der Forscherinnen und Forscher verständlich und den Sinn ihrer Forschungen breiten Bevölkerungskreisen bewusst zu machen. 

Diesem Anspruch, betonte Ehrenfreund, werde gerade die MS Wissenschaft mit ihren jährlich wechselnden Forschungsausstellungen in besonderem Maße gerecht. Außerdem komme der Wissenschaftsfonds gerade mit diesem Projekt seinem gesetzlichen Auftrag, Grundlagen- forschung breiten Bevölkerungskreisen in "partizipativer Form" nahezubringen, sehr erfolgreich nach. Ehrenfreund: "In den letzten drei Jahren haben mehr als 27.000 Besucherinnen die Ausstellungen auf diesem schwimmenden Science Center besucht, darunter viele Schülerinnen und Schüler, die für den FWF eine ganz wichtige Zielgruppe sind." (Ehrenfreund). 


Mehr als 1.900 Schülerinnen und Schüler für den Besuch der Ausstellung angemeldet 

Auch heuer, so Ehrenfreund, ist das Interesse der Schulen groß, mehr als 1.900 Schülerinnen und Schüler sind für den Besuch der Ausstellung bereits angemeldet. "Damit ist die MS Wissenschaft die erfolgreichste Wissenschaftskommunikations-Initiative des FWF, denn mit keinem anderen Projekt konnten bisher mehr Menschen für Forschung interessiert werden, als mit den Ausstellungen auf der MS Wissenschaft. 


Die MS Wissenschaft 2013 auf einen Blick: 

Die Ausstellung 
Alle Generationen in einem Boot – die demografische Chance 

Grundlagenforschung aus Österreich
 
Die Weltbevölkerung der Zukunft 

Die MS Wissenschaft in Österreich
 
6 . - 10. September in WIEN (Schiffsstation Millennium Tower) 
11. - 12. September in KREMS (Krems-Stein, Welterbe-Platz 1, Donaustation 23) 
14. - 17. September in LINZ (Untere Donaulände beim Lentos Kunstmuseum) 

Öffnungszeiten und Anmeldung 
Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, für Schulklassen ab 9.00 Uhr geöffnet. 
Die Ausstellung ist für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren geeignet. 

Für Schulklassen/Gruppen ist die Anmeldung über ein Online-Buchungssystem erforderlich. Termine sind ab 9.00 Uhr buchbar. 

Keine Führungen, Ausstellungsbetreuer vor Ort, Aufenthaltsdauer ca. 1 bis 1,5 Stunden, Essen & Trinken im Ausstellungsbereich verboten. 

Weitere Infos zur MS Wissenschaft 2013 
MS Wissenschaft 2013

Wien, 6. September 2013 

Kontakt:

Mag. Stefan Bernhardt, MBA 
FWF - Der Wissenschaftsfonds 
T +43-1-5056740-8111 

Dr. Monika Bannert 
Projektleitung MS Wissenschaft in Österreich im Auftrag des FWF 
T+43-664-2100618 
m.bannert(at)pr-expert.at

 

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Bildergalerie: APA-Fotoservice

Aktuelle Fotos: www.ms-wissenschaft.de/topmenu/presse/fotos.html Zum kostenlosen Download bei Nennung der angegebenen Quelle.

 

Österreichische Grundlagenforschung über die Weltbevölkerung der Zukunft: Wie wird es den Menschen auf der Erde gehen?

 

Die gesamte Schiffstour: www.ms-wissenschaft.de/ tour.html

Weitere Details zur MS Wissenschaft 2013

MS Wissenschaft: www.ms-wissenschaft.de/

Die demographische Chance. Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Wissenschaftsjahr 2013: www.demografische-chance.de/

Wissenschaft im Dialog: www.wissenschaft-im-dialog.de/

 

 

 

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