Die Open Access Policy des FWF wurde den aktuellen technischen und internationalen Entwicklungen angepasst und ist ab dem 1.8.2013 gültig. An den Grundzügen ändert sich nichts.

Open Access Policy

Neue Regelung über Direktverrechnung von Publikationskosten
Der FWF vereinbart Direktverrechnungen von Publikationskosten mit Verlagen in Zukunft nur noch, wenn die Kosten für das sogenannte Hybrid Open Access (= kostenpflichtige Freischaltung eines einzelnen Artikels in einer Subskriptionszeitschrift) mit den Subskriptionspreisen für die Zeitschriften gegenverrechnet werden.

Mit einigen Verlagen stehen der FWF und das österreichische Bibliothekenkonsortium in konstruktiven Verhandlungen, mit anderen Verlagen wurden die existierenden Direktverrechnungen eingestellt. Daraus resultieren dann u.a. neue Vereinbarungen zu Open Access mit folgenden Verlagen:

Wiley-Blackwell:
olabout.wiley.com/WileyCDA/Section/id-406074.html

Elsevier:
www.elsevier.com/about/open-access/open-access-policies/funding-body-agreements/elsevier-agreement-with-the-austrian-science-fund-fwf/_nocache

Förderung des Directory of Open Access Journals (DOAJ)
Der FWF unterstützt das Directory of Open Access Journals (DOAJ) mit einer einmaligen Spende in Höhe von EUR 2.000. DOAJ ist die einschlägige, nicht-kommerzielle Datenbank zur Registrierung von Open Access Zeitschriften. Derzeit werden Serviceleistungen wie Filterfunktionen und Selektionskriterien erheblich ausgebaut und damit bessere Orientierungsmöglichkeiten für die WissenschafterInnen, Bibliotheken und Förderorganisationen geschaffen.

Pressemeldung von DOAJ:
www.doaj.org

Förderung einer Studie zur Entwicklung der Kosten für Open Access
Eines der zentralen Probleme des akademischen Publikationswesens ist es, dass einige große Verlage den Preis für die Zeitschriftensubskriptionen nahezu beliebig bestimmen. Um einer solchen Entwicklung bei den Preisen für Open Access Zeitschriften entgegenzuwirken, unterstützt der FWF die Studie "Developing effective Market for Open Access Article Processing Charges".

Zurück zur Übersicht