Spezialforschungsbereiche (SFBs)

Zielgruppe
ForscherInnengruppen aller Fachdisziplinen

  • an österreichischen Universitäten und
  • gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Ein/e Forscher/in tritt als Koordinator/in (vormals SprecherIn) des Spezialforschungsbereiches (SFB) auf.
  • Alle österreichischen Forschungsstätten sind antragsberechtigt; es besteht keine Begrenzung der Zahl der Anträge, die von einer Forschungsstätte eingebracht werden können. Eine Forschungsstätte kann somit mehrere Anträge stellen.

Zielsetzung

  • Schaffung von Forschungsnetzwerken nach internationalem Maßstab durch autonome Schwerpunktbildung an einem, unter bestimmten Bedingungen an mehreren Universitätsstandort/en
  • Aufbau außerordentlich leistungsfähiger, eng vernetzter Forschungseinheiten zur Bearbeitung von in der Regel inter-/multidisziplinären, langfristig angelegten, aufwendigen Forschungsthemen

Anforderungen

  • bereits vorhandenes Forschungspotential
  • Kerngruppe der WissenschafterInnen muss ausreichend groß und qualifiziert sein, um im wissenschaftlichen Profil der beteiligten Forschungsstätte/n einen Schwerpunkt von internationalem Rang zu bilden und zu tragen – mind. 5 bis max. 15 ForscherInnen = Teilprojekt-LeiterInnen (inkl. Koordinator/in); Frauenanteil von 30% wird angestrebt; mind. 50% der ForscherInnen müssen an einem Forschungsstandort verortet sein; Unterstützung von allen beteiligten Forschungsstätten

Dauer
8 Jahre, Zwischenbegutachtung nach 4 Jahren entscheidet über die Fortführung

Höhe

Richtgröße 1.000.000 € pro Jahr

Antragstellung

  • Fixer Einreichtermin 30. September jeden Jahres (Datum des Poststempels; falls Samstag, Sonntag oder Feiertag, dann nächstfolgender Werktag); Einreichungen nach diesem Termin werden ohne Begutachtung abgelehnt.
  • auf Englisch


Vergabe

Einmal jährlich - immer in der letzten Sitzung des Jahres durch das Kuratorium des FWF auf Grundlage einer internationalen Begutachtung

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Antragsunterlagen