Kann man einreichen, wenn das Doktorat noch nicht abgeschlossen ist?

Ja. Unter der Voraussetzung, dass die weiteren Anforderungen für die Antragstellung erfüllt sind und der offizielle Abschluss des Doktorats innerhalb der durchschnittlichen Bearbei-tungsdauer (ca. vier Monate) erfolgen wird. Allerdings kann das Projekt im Fall einer Bewilli-gung vor offiziellem Abschluss des Doktorats erst nach Vorlage des Promotionsbescheids angetreten werden.

Kann man einen Antrag auch ohne MitantragstellerIn einreichen?

Nein. Eine Mitantragstellerin/Ein Mitantragsteller an einer österreichischen Forschungsstätte ist verpflichtend.

Kann man einen Antrag auch mit mehreren MitantragstellerInnen einreichen?

Nein. Es kann nur eine Person als MitantragstellerIn im Antrag berücksichtigt werden. Weitere für die Projektdurchführung erforderliche Personen an einer österreichischen Forschungsstätte können als nationale KooperationspartnerInnen angeführt werden.

Muss der/die MitantragstellerIn habilitiert/ProfessorIn sein?

Nein. MitantragstellerInnen sind wissenschaftliche MitarbeiterInnen an der gastgebenden Forschungsstätte, die sich in ihrer Funktion als Host und MentorIn eignen und verantwortlich zeichnen. Qualifikationsprofil und MentorIn sind auch Bestandteil der Begutachtung. Die Mitantragstellung ist limitiert, Informationen hierzu finden Sie unter Projektanzahlbegrenzung(pdf, 79KB).

Muss der/die MitantragstellerIn zu 100 % an der österreichischen Forschungsstätte tätig sein?

Ein/e MitantragstellerIn im Lise-Meitner-Programm muss mindestens zu 20 % an einer österreichischen Forschungsstätte beschäftigt sein.

Vermittelt der FWF Kontakte zu potenziellen österreichischen MitantragstellerInnen?

Nein. Die Kontaktaufnahme muss vor Antragseinreichung eigenständig erfolgen.

Wer soll den Antrag einreichen? Der/Die AntragstellerIn oder der/die MitantragstellerIn in Österreich?

Beides ist möglich. Die Deckblätter müssen jedoch vollständig im FWF-Sekretariat eingereicht werden.

Kann man sich um eine Lise-Meitner-Stelle bewerben, wenn man bereits in Österreich ist?

Ja. Sofern der gesamte bisherige Aufenthalt in Österreich innerhalb der letzten 10 Jahre nicht mehr als drei Jahre beträgt und AntragstellerInnen in den letzten zwei Jahren in Österreich nicht durchgängig wissenschaftlich tätig waren, ist dies möglich.

Kann das Forschungsprojekt auch eine klinische Studie umfassen?

Klinische Studien werden nur dann gefördert, wenn sie hypothesengeleitet sind und den wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen, wie sie für alle sonstigen vom FWF geförderten Forschungsvorhaben gelten.

Kann man weitere Empfehlungsschreiben beilegen?

AntragstellerInnen können optional ein weiteres Empfehlungsschreiben beilegen.

Muss der Antrag einen Kostenplan enthalten?

Nein. Es stehen 12.000,00 EUR an projektspezifischen Kosten p. a. zur Verfügung. So es für die Begutachtung des Antrags sinnvoll erscheint, kann die geplante Verwendung der Mittel im Antrag beschrieben werden.

Wie erfolgt die Anstellung im Rahmen des Meitner-Projekts?

Der/Die ProjektleiterIn ist DienstnehmerIn. Universitäten gemäß UG 2002 sowie Forschungsstätten, die mit dem FWF eine entsprechende Vereinbarung haben, sind DienstgeberIn, in allen anderen Fällen ist der/die MitantragstellerIn DienstgeberIn der Projektleiterin/des Projektleiters. In diesem Fall ist der/die MitantragstellerIn dem FWF als DienstgeberIn der Projektleitung gegenüber für die Einhaltung der arbeits- und sozialrechtlich relevanten Vorschriften verantwortlich.

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