Mindestzahl der Gutachten

Die Zahl der für eine positive Entscheidung erforderlichen Gutachten2 hängt in erster Linie von der Antragssumme bzw. der Programmkategorie ab:

  • Einzelprojekte/Klinische Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste: Bis zu einer Antragssumme von EUR 400.000,00 sind mindestens 2 Gutachten erforderlich, für jede Steigerung der Antragssumme um je EUR 200.000,00 muss mindestens ein weiteres Gutachten vorliegen.
  • Frauen- und Mobilitätsprogramme: mindestens 2 Gutachten
  • SFB: abhängig von der Größe und der thematischen Zusammensetzung 3–4 Gutachten für Konzeptanträge, 5–6 für Hearings
  • doc.funds: mindestens 3 (für Verlängerungen von Doktoratskollegs 5–6 Gutachten)
  • START/Wittgenstein: mindestens 3 Gutachten für START-Anträge und mindestens 4 für Nominierungen zum Wittgenstein-Preis
  • Selbstständige Publikationen: mindestens 1 Gutachten
  • Bei allen anderen Programmen wie z. B. einigen beauftragten Programmen oder den Internationalen Programmen hängt die Zahl der Gutachten von den jeweiligen programmspezifischen Vereinbarungen ab, in jedem Fall sind es aber immer mindestens 2 Gutachten. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte den jeweiligen Antragsrichtlinien.

Bei Anträgen, die mehrere Disziplinen umfassen, kann die Anzahl der Fachgutachten erhöht werden.

2Anträge können mit weniger Gutachten, als für das jeweilige Förderungsprogramm für eine positive Entscheidung vorgesehen sind, zur Ablehnung vorgeschlagen werden, wenn aufgrund des vorliegenden Gutachtens bzw. der vorliegenden Gutachten bereits eindeutig absehbar ist, dass keine positive Entscheidung möglich sein wird. Dem müssen der/die zuständige ReferentIn, StellvertreterIn und AbteilungspräsidentIn zustimmen.